Dem „freiraum 36“ fehlen 15000 Euro – Verein reagiert flexibel

Ziel: Weiterbetrieb - Neue Nutzungsangebote für Tagungen und als Lager – Spenden erhofft

Waldkraiburg. Der „freiraum 36“ soll auch während und nach der Corona-Pandemie als Vereins- und Veranstaltungsort für die Bürger da sein – gegebenenfalls mitfinanziert durch neue Angebote als Tagungsort oder Depot. Richard Fischer und sein freiraum-Team haben bei einem Ortstermin auf eine angespannte finanzielle Situation aufmerksam gemacht: es geht um 15000 Euro, die durch coronabedingte Einnahme-Lücken entstehen. Zudem steht eine notwendige Fassadensanierung bevor.

Der "Freiraum" setzt sich für den Erhalt des Vereinshauses ein. (Foto: Robert Attenhauser)Der "Freiraum" setzt sich für den Erhalt des Vereinshauses ein - mit Schatzmeister Manuel Gildi (v.l.), Beisitzerin Inge Sauter-Hartmann, Vorstandsmitglied Stephanie Pollmann und Vorstand Richard Fischer. (Fotos: Robert Attenhauser)Der freiraum-Vorstand mit Richard Fischer, Stephanie Pöllmann, Schatzmeister Manuel Gildi und Beisitzerin Inga Sauter-Hartmann ist festen Willens, den Freiraum 36 als Vereinsheimat zu erhalten. Doch die finanzielle Lage des Träger-Vereins Freiraum mit seinen 14 Vereinen in dem mehrstöckigen ehemaligen Fabrik- und Schulungsgebäude an der Aussiger Straße 36 ist angespannt. Den Veranstaltungsausfällen für Vereine folgen fehlende Zahlungen an den Träger-Verein. Die Fassade muss dringend saniert werden. Kurzum: etwa 15000 Euro fehlen.

Beim Ortstermin mit der Presse stellt das freiraum-Team den unbedingten Willen zum Erhalt des Angebots fest – und hofft auch auf Spenden. Der Vereinsvorstand reagiert flexibel auf die Lage, mit Kulanz für die Vereine als Mieter, und erweitert das Angebot: Räume, die Vereine nicht benötigten, können kurzfristig auch als Tagungsort oder als Lagerraum dienen. Anfragen bitte an den Vorstand.

„Corona hat uns sehr schwer getroffen“, sagt Vereinsvorstand Richard Fischer über die Lage. Vorstandsmitglied Stephanie Pollmann zufolge gibt es vereinzelt Mietausfälle. Schatzmeister Manuel Gildi bestätigt den Verbrauch der Vereinsrücklagen.

Bis vor kurzem war die Zukunft des Gebäudes als Vereinsheimat mit sehr geringen Mietkosten umstritten. Das Gebäude inmitten Waldkraiburgs gehört der Stadtbau Waldkraiburg. Die Lage fördert Begehrlichkeiten. Doch die Vereine sind stark – bis 2025 scheint die Verwendung für diesen gesellschaftlichen Zweck gesichert. Doch mit jeder Woche mit weitreichenden Corona-Auflagen und der Angst der Menschen gerät der Verein weiter unter Druck. Die neuen Angebote sollen helfen.

Beisitzerin Inge Sauter-Hartmann vom Verein Kaleidoskop, der u.a. Diskussionen rund um Politik und Philosophie anbietet, überdenkt eine weitere wohl einmalige Geldquelle: den Verkauf eines Bechstein-Flügels.

Derzeit noch aktive Vereine legen sich inzwischen weiter ins Zeug – so wie beispielsweise der Tanzclub TSC Waldkraiburg. Deren Vereinsmitglieder haben den Ausbaue eines neuen Raumes unter anderem für Pole Dance.

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Der "Freiraum" setzt sich für den Erhalt des Vereinshauses ein. (Foto: Robert Attenhauser)Stephanie Pollmann schildert Mietausfälle durch Vereinsmieter - coronabedingt.


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